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Von Beginn an zum Scheitern verurteilt

Ich habe seit etwa 8 Jahren ein gestörtes Verhältnis zum Essen.
Angefangen hat alles mit einer harmlosen Diät, die dann aber ins Extreme umschlug. Mir ging das Ganze einfach nicht schnell genug, so dass meine logische Schlussfolgerung war: Weniger essen = mehr und schneller abnehmen.

Da ich damals über ein Punktesystem abnahm, reduzierte ich nach und nach, bis ich zum Schluss noch ein Kontingent von 8 Punkten (statt anfänglicher 20) täglich zur Verfügnung hatte. Demnach nahm ich also nur noch etwa 500kcal täglich auf.

Anfangs funktioniert sowas natürlich super, und ich nahm wunderbar ab. Dazu kam, dass ich Prüfungsstress hatte und es mir umso leichter viel.
Innerhalb weniger Wochen hatte ich mich mit meinem Erfolgsrezept von etwa 60kg auf 51kg runtergehungert.
Doch der Erfolg sollte nicht lange bestehen, denn während und nach unserem 2-Wöchigen-Urlaub schmiss ich alle guten Vorsätze über Bord.
Ich aß zwar wieder, dafür aber in unglaublichen Mengen und sehr ungesund. So kam es, dass ich einige Monate später stolze 58kg auf der Waage verbuchen konnte.
Die Gedanken drehten sich weiterhin nur ums Essen, aber ich fand nicht mehr in meinen "Rhythmus" hinein, so dass sich jeder Tag für mich als Niederlage herausstellte.

Mit der plötzlichen Trennung von meinem Freund, etwa ein Jahr später, nahm ich wieder einige Kilo ab. Durch den Trennungsschmerz fiel mir das Nicht-Essen nicht schwer.
Als ich dann meine neue Wohung bezog, hatte ich in den vorangegangen 1,5 Wochen 5kg abgenommen.

Der Frust mischte sich mit Wut, Stress auf der Arbeit, sowie Partys und Alkohol. In der ersten Zeit, in der ich alleine wohnte, hungerte ich immer weiter, bis ich vermehrt FAs bekam, die ich natürlich in aller seelenruhe einsam ausleben konnte.

Irgendwann kam es, dass meine Essgewohnheiten hauptsächlich nur noch aus FAs bestanden. Die wenigen Tage, die ich nichts aß, konnten das nicht ausgleichen, wodurch mein Gewicht wieder anstiegt.

Dann lernte ich meinen jetzigen Freund kennen.
Mit ihm war es unglaublich. Ein Mensch, zu dem ich sofort ein unbeschreibliches Vertrauen aufbauen konnte. Wir beide wussten sofort, und wissen es bis heute^^, dass wir füreinander bestimmt sind.

Zu der Zeit wog ich mal wieder ca 55kg, mit denen ich eigentlich unzufrieden war. Dennoch schaffte mein Freund es - unbewusst (da er bis jetzt noch nichts davon weiß ) - mir das "richtige" essen bei zu bringen.
So, dass, zumindest wenn er da war, ich tatsächlich gesunde Dinge in angebrachten Mengen aß.
Tage an denen wir uns nicht sahen, liefen aber ab wie immer, und mein Hirn hatte alles, was ich sonst so schön "konnte" vergessen.

Nach etwa einem Jahr zogen wir zusammen. Und komischerweise funktionierte es mit dem Essen. Immerhin konnte ich mir auch nicht erlauben tonnenweise Schokolade unterm Bett zu verstecken, die dann innerhalb weniger Stunden verschwindet.
Doch irgendwann schlich sie die Routine ein. Gemeinsames Kochen stand schon lange nicht mehr auf dem Tagesplan. Das einzige selbstgemachte, was wir aßen, waren höchstens noch die belegten Brötchen zum Frühstück am Wochenende.

Ende des letzten Jahres stieg der Stressfaktor bei mir wieder enorm. Zudem hört irgendwann diese wunderschöne "Verliebtheits-Phase" auf, und man merkt, dass Mann auch an anderen schönen Frauen interessiert ist.
Vor allem mein Mann. Ich weiß 100%ig, dass er mir nie fremdgehen würde. Wir lieben uns über alles.
Nur weiß man nach einiger Zeit, welcher Typ Frau dem Herrn denn so gefällt, auf was er steht (meiner ist ein absoluter Po-Liebhaber^^) und was er schön findet.

Diese, ganz normalen, Dinge zerissen mich innerlich.. Sie tun es immernoch. Eine Frau anschauen, nur so? Nein! Ich vergleiche mich, wo es nur geht. Ist sie schlanker, größer, schöner?

Der Zeitpunkt war gekommen, an dem ich das Essen einfach wieder sein ließ. Zunächst natürlich wieder mit dem Vorhaben, alles gesund zu machen. Diät- und Spotpläne lagen zur Umsetzung bereit auf meinem Schreibtisch und überlebten sagenhafte 4 Tage.
Dann schmiss ich alles hin und hungerte.

Kurzweilig schaffte ich es wieder auf knappe 52kg, die ich allerdings nicht als Erfolg verbuche, da sie in genauso rasantem Tempo, wie ich sie erreichte, auch wieder verschwanden.
Meine Hungerphasen waren zwar länger, meine FAs allerdings auch. Ich konnte mich nicht mehr nach einem Tag stoppen, so dass ich teilweise bis zu 2 Wochen täglich alles in mich hinein stopfte.

Derzeit geht es mir wieder sehr schlecht. Ich fühle mich nicht nur in meinem Körper, sondern auch in meinem Kopf unwohl und fremd.
Mein Gewicht ist natürlich auch wieder angestiegen, was die Situation für mich noch schlimmer macht.
Und das Unerträglichste, aber zugleich auch Anspornenste: Mit knappen 52kg habe ich gemerkt, wie mein Freund meinen Körper anschaute, anfasste.. Wie fasziniert er war, endlich mal keinen Hüftspeck zu spüren..
Heute ist es anders. Ich weiß, dass er mich dünner schöner fand..

Welcome

Love me or hate me, but never try to change me

Willkommen
auf meinem neuen Blog.
Ich hoffe ihr habt hier Spaß
und fühlt euch wohl.
Über Einträge ins Gästebuch
würde ich mich freuen!

LG Cayleen <3


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